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QSC senkt Liquiditätsverbrauch 12.11.2002
Ad hoc
Die QSC AG (WKN 513700), ein professioneller DSL-Dienstleister in Deutschland, steigerte in den ersten neun Monaten 2002 nach vorläufigen Berechnungen ihren Umsatz um 66 Prozent auf 33,6 Mio. EUR nach 20,2 Mio. EUR in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Im traditionell auf Grund der Sommermonate schwächeren dritten Quartal 2002 erzielte das Unternehmen einen vorläufigen Umsatz von 12,1 Mio. EUR (Q3 2001: 7,8 Mio. EUR) und konnte das Niveau des starken zweiten Quartals 2002 (Q2 2002: 12,0 Mio. EUR) somit leicht steigern. Das Geschäft mit Wiederverkäufern, im wesentlichen Internet Service Providern, denen QSC Vorprodukte für Breitbanddienste liefert, war konjunkturell bedingt leicht rückläufig.
Der vorläufige Verlust auf EBITDA-Basis erreichte im dritten Quartal 2002 -14,7 Mio. EUR nach -18,9 Mio. EUR in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Diese Reduzierung um mehr als 20 Prozent lässt sich in erster Linie auf den wachsenden Anteil des margenstärkeren Geschäftskunden- sowie Projektgeschäfts zurückführen. In den ersten neun Monaten 2002 reduzierte sich der vorläufige EBITDA-Verlust um knapp 30 Prozent auf -45,9 Mio. EUR nach -64,6 Mio. EUR in 2001.
Deutlich verbesserte sich der Liquiditätsverbrauch im dritten Quartal 2002. Er konnte zum sechsten Mal in Folge reduziert werden und erreichte nach vorläufigen Berechnungen im dritten Quartal -15,1 Mio. EUR nach -17,1 Mio. EUR im zweiten Quartal 2002 (Q3 2001: -35,5 Mio. EUR). Auch für die kommenden Quartale erwartet QSC einen durchschnittlichen Rückgang des Liquiditätsverbrauchs von etwa 1,5 Mio. EUR je Quartal. Die liquiden Mittel zum 30. September 2002 belaufen sich auf rund 102,6 Mio. EUR nach 153,8 Mio. EUR zum 31. Dezember 2001.
Ungeachtet der schwachen Konjunktur bekräftigt QSC die im Februar 2002 abgegebene Prognose, den Verlust auf EBITDA-Basis von -85,4 Mio. EUR in 2001 auf -60 bis -70 Mio. EUR in 2002 zu reduzieren. Aus heutiger Sicht erwartet QSC einen Jahresumsatz in der Nähe der unteren Grenze der Umsatzprognose, die 46 bis 54 Mio. EUR betrug. Das Unternehmen plant voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2003 den Break-Even auf EBITDA-Basis und im Verlauf des Jahres 2004 den Break- Even auf Cashflow-Basis zu erreichen.
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